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Einweihung des neuen Spielgerätes in Kita St. Raphael

Kümmersbruck. Ein Benefizkonzrt mit der der Gruppe Hlas aus der tschechischen Stadt Holysov, cababana, dem Kirchenchor Kümmersbruck, dem Männerchor Haselmühl mit Liedertafel Amberg, Picchorolo, 1way, einer Kindergruppe mit Elisabeth Harlander, den Solisten Wolfgang Herrneder, Jana Müller, Heiner Breitkopf, Johanna Saenowski und Felix Kick unter Leitung von Agnes Kramer fand zugunsten der Kita St. Raphael statt.

Von den eingegangenden Spenden von über 1000 Um sich zu bedanken wurde ein Frühlingsfest mit dem Thema:“Musik und Sport verbindet“ gefeiert. Lieder und Tänze der Kinder, unterstützt mit viel Rhthmus der Gruppe cababana, belebten dieses Fest. Lieder aus aller Welt trug dabei der Chor vor. …..

Cababana singt Bauernmesse auf Spanisch

Musikgruppe tritt am 17. März in Ebermannsdorfer Kirche mit der Misa campesina auf
Die Musikgruppe Cababana gastiert am Samstag, 17. März, in der Bruder-Konrad-Kirche in Ebermannsdorf. Vorgetragen wird dabei die Misa campesina. Bild: exb

Amberg-Sulzbach. Mit der Misa campesina ist es dem Chor Cababana laut einer Pressemitteilung schon mehrfach gelungen, die Besucher zu begeistern. Aufgetreten ist die Gruppe bereits in Amberg (St. Michael und Heilige Dreifaltigkeit), Wackersdorf, Kümmersbruck und Sorghof. Zu hören sind die Musiker mit dieser besonderen Messe demnächst in Ebermannsdorf. Dort werden sie am Samstag, 17. März, um 18 Uhr in der Bruder-Konrad-Kirche auftreten.

Einen Tag später, am Sonntag, 18. März, ist Cababana in Regensburg (Heilige Dreifaltigkeit) zu sehen. Mit dieser Messe feiert die Gruppe ihr 15-jähriges Bestehen.

Bei der Misa campesina handelt es sich um eine Bauernmesse aus Nicaragua, die auf Spanisch gesungen wird. Komponiert wurde dieses Stück von Carlos Mejia Godoy (1975), Chorsatz und Arrangement von Franz Gratzer (1998). Laut Pressemitteilung ist die Rhythmik dieses Werks interessant: Es wechseln sich Dreiviertel- und Sechsachtel-Takt dauernd ab.

Die vielen Solo-Teile meistern die Sänger der Gruppe selbst. Einziger Gastmusiker bei den Auftritten ist Florian Beer an der Marimba. Da in der spanischen Chormusik viel Text verarbeitet ist, ist die Misa campesina durchaus eine Herausforderung für die Mitwirkenden. Für die Gottesdienstbesucher liegen Übersetzungen bereit, damit sie den Text auch verstehen können.

Sänger und Instrumentalisten, die sich Cababana anschließen wollen, können sich über die Homepage (www.cababana.de) oder telefonisch unter 09621/8 46 88 melden.

Für ein menschenwürdiges Leben für alle

30 Jahre Runa Masi

 Chor und Musik der Gruppe Cababana sang sich mit der Missa Campesina in die Herzen beim Jubiläumsgottesdienst von 30 Jahre Runa Masi.Chor und Musik der Gruppe Cababana sang sich mit der Missa Campesina in die Herzen beim Jubiläumsgottesdienst von 30 Jahre Runa Masi.

Seit 30 Jahren hilft der gemeinnützige Verein „Runa Masi“ in der Region Ayopaya in Bolivien bei Wasserprojekten. Der Vereinsname ist der indigenen Sprache der Quechua entnommen und bedeutet „Wir sind Freunde“.

Amberg. Diese Freundschaft spürte man besonders bei der feierlichen Messe in der Dreifaltigkeitskirche und beim anschließenden Stehempfang im nahen Saal der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB). Zum Fest war sogar mit dem Agraringenieur Coco Aquino der langjährige bolivianische Projektleiter da.

Einen hervorragenden Rahmen bildete der Chor Cababana unter Leitung von Agnes Kramer, die ihn auch auf der Gitarre begleitete. Lisa Maria Holzschuh überzeugte mit Sologesang und ihrer Querflöte, Florian Beer am Marimbaphon und Elisabeth Schmidt an der Rhythmustrommel. Mehrere Solisten sangen sich sprichwörtlich bei der in Spanisch vorgetragenen „Missa Campesina“ in die Herzen in der gut gefüllten Kirche. Mit Leib und Seele engagiert und sehr abwechslungsreich bot der 19-köpfige Chor wahren Hörgenuss.

Pfarrer Ludwig Gradl und der Ruhestandsgeistliche Josef Frey konzelebrierten und dankten „allen Runa Masis“ und Jorge Aquino für deren stets großherziges Engagement, das primär „Hilfe zur Selbsthilfe“ ist.

Misa Campesina aus Nicaragua erklingt

Cababana singt die Messe in Hl. Dreifaltigkeit in Amberg. Gefeiert wird das 30-jährige Bestehen des Bolivien-Vereins.

Das Ensemble cababana bringt die Misa Campesina, die Bauernmesse aus Nicaragua, nochmals zu Gehör. Foto: Gräfenhahn

Amberg.Am Samstag, 14. Oktober, wird in der Pfarrkirche Hl. Dreifaltigkeit um 17 Uhr eine besondere Messe gefeiert: Die Misa Campesina („Bauernmesse“) kommt aus Nicaragua; sie ist in spanischer Sprache gehalten mit Inhalten aus der Befreiungstheologie und sehr gefälligen Melodien, die 1975 von Carlos Mejia Godoy komponiert wurden. Die Lieder werden gespielt von der Gruppe Cababana unter Leitung von Agnes Kramer mit gesanglichen und instrumentalen Solo-Parts (Querflöte, Marimba). Anlass für den Gottesdienst ist das 30-jährige Bestehen des Bolivien-Vereins Runa Masi e. V. , dem einige Amberger und eine Gruppe aus Hahnbach (sie nennen sich „Coraje“) angehören. Als besonderer Gast wird Coco Jorge Aquino anwesend sein und auch sprechen; Aquino ist der Ansprechpartner des Vereins und Koordinator des Sozialzentrums in Independencia, vor allem der geförderten Wasserprojekte. Geplant wurden der Gottesdienst und der anschließende Empfang im Sozialzentrum nebenan von der KEB mit Johann Bauer.

Misa campesina

Nachdem die letzten Aufführungen dieser nicaragüensischen Messe so großes Interesse weckten, wollen wir den Freunden unserer Musik eine Freude bereiten und die misa campesina noch 2 malig vortragen.

In Amberg: 14.10. um 17:00 Uhr in der Dreifaltigkeitskirche

In Sorghof: 15.10. um 10:30 Uhr in Herz-Jesu Kirche

Cababana begeistert mit grandioser Messe

Das Kümmersbrucker Ensemble hat zum 15-jährigen Bestehen die „misa campesina“ aus Nicaragua einstudiert und dreimal gespielt.

Mit der „misa campesina“ beeindruckte cababana. Foto: Laura Gräfenhahn

Kümmersbruck.Große Freude herrscht bei der Gruppe cababana: Dreimal haben die Musikerinnen und Musiker nun die „misa campesina“ vorgetragen – vorerst zum letzten Mal. Auch am vergangenen Sonntag in Kümmersbruck war die Kirche St. Wolfgang voll besetzt, auch viele auswärtige Besucher waren gekommen. Manch einer war schon in St. Michael in Amberg zu Gast und wollte das grandiose Werk nochmals hören. Cababana feierte sein 15-jähriges Bestehen mit dieser Messe, einer Bauernmesse aus Nicaragua, in Spanisch gesungen, komponiert von Carlos Mejia Godoy (1975).

Pfarrer Wolfgang Bauer dankte der Leiterin Agnes Kramer, dass sie als „Motor“ für immer neue Ideen sorge und die Gruppe motiviere, mitzumachen. Er erinnerte an die Länderverbindung mit Uganda und dem Himbisa-Mukama-Konzert in Kümmersbruck 2014. Und im Dezember 2016 waren Tschechen zu Gast beim gemeinsamen Adventskonzert.

Die Solisten Felix, Johanna und Lisa Foto: Laura Gräfenhahn

Fachkundige Besucher erkannten sofort die interessante, anspruchsvolle Rhythmik. Besonders hervorzuheben ist, dass die vielen Soloteile von den Sängerinnen und Sängern der Musikgruppe gemeistert werden. Bewundert wurde, was man alles aus einer Musikgruppe herausholen kann. Offenbar haben diese Texte die Besucher angesprochen, denn sie wurden gerne mitgenommen.

Neue Sänger und Sängerinnen sowie Instrumentalisten sind bei cababana willkommen. Infos unter www.cababana.de oder Telefon (0 96 21) 8 46 88.

Sakrale Musik südamerikanischer Herkunft – Cababana feiert 15-Jähriges Bestehen mit „Misa Campesina“

Seit 15 Jahren wagt sich die Gruppe Cababana regelmäßig an Musikprojekte südamerikanisch Provenienz. Zu diesem bescheidenen runden Geburtstag wurde es das Werk „Misa Campesina“, eine spanische Messe aus Nicaragua von Carlos Mejia Godoy. Aufgeführt wurde sie erstmals am Sonntag als musikalische Begleitung eines gut besuchten Gottesdienstes in St. Michael. Cababana präsentierte die in ihrer Rhythmik häufig wechselnde Messe in mehreren Stücken in der deutschen Bearbeitung von Franz Gratzer (1998). Komponiert hat die „Bauernmesse“ 1975 der nicaraguanische Sänger und Instrumentalist Carlos Mejia Godoy, dessen Werk häufig die sozialen und politischen Missstände seiner Heimat aufgreift. Am 2. April wird die Messe noch einmal in Wackersdorf aufgeführt. Bild: Steinbacher

Trommel- und Gitarrenklänge

Gruppe Cababana aus Kümmersbruck gibt Konzert in Vilsecker Kirche
Die Gruppe Cababana aus Kümmersbruck bereicherte den Sonntagsgottesdienst in St. Ägidius mit Liedern aus der Weltkirche. Bild: rha

Vilseck
13.02.2017

Mit Gesängen aus vielen Kulturkreisen wie Afrika, Argentinien, der Karibik, Russland und Spanien zog die Gruppe Cababana aus Kümmersbruck unter Leitung von Agnes Kramer die Gottesdienstbesucher in St. Ägidius in ihren Bann. Trommel- und Gitarrenklänge fügten sich in das Programm ein und rundeten die Vorträge eindrucksvoll ab.

Stadtpfarrer Johannes Kiefmann erwähnte die Verbundenheit, die über seine Kaplanszeit in Kümmersbruck und über verwandtschaftliche Bindungen der Leiterin mit Vilseck besteht. Nach dem Schlusslied „Ipharadisi“ aus Südafrika brandete großer Beifall auf.

Jubiläum: Musikalische Reise geht nach Nicaragua

Seit 15 Jahren besteht nun das Kümmersbrucker Ensemble Cababana. Viermal wird die „misa campesina“ aufgeführt.

Cababana (im Bild beim Konzert in Holysov) hat die „misa campesina“ aus Nicaragua einstudiert und wird sie in vier Kirchen der Region präsentieren. Foto: Dolejs
 Kümmersbruck.15 Jahre besteht das Ensemble Cababana inzwischen – und in diesen Jahren haben die Musikerinnen und Musiker zahlreiche Besucher bei ihren Aufführungen, seien es Gottesdienste, Konzerte oder andere Veranstaltungen, begeistert.

Die Musikformation wurde 2002 gegründet. Anfangs war es nur eine Trommelgruppe, 2003 kam ein Chor dazu. Im Moment besteht Cababana aus etwa 20 Mitgliedern im Chor und fünf Trommlerinnen. „Am liebsten spielen wir Weltmusik. Wir singen in sehr vielen Sprachen und wollen mit der Musik den Klang anderer Kulturen hörbar und fühlbar machen“, so die Leiterin Agnes Kramer.

Immer wieder beginnt das Ensemble auch Projekte. 2014/15 war es das „Himbisa-Mukama-Projekt“ mit Konzerten in Kümmersbruck und Regensburg. Dazu kam ein Chor aus Uganda und im Gegenzug waren die Musiker aus der Oberpfalz auf einer Konzertreise in Uganda. 2016 gab es einen Kulturaustausch mit Tschechien mit Kümmersbrucks Partnerstadt Holýsov. Ganz neu ist das Projekt „misa campesina“ anlässlich des 15-jährigen Bestehens von Cababana, so Agnes Kramer. Diese „Bauernmesse“ stammt aus Nicaragua. Das Werk wird in spanischer Sprache gesungen, eine deutsche Übersetzung liegt bereit. Es wechseln sich Soloteile mit Chorgesang ab. Alle Solisten stammen aus der Gruppe Cababana: Lisa-Marie Holzschuh, Manuel Holzschuh, Johanna Sarnowski, Elisabeth Schmidt und Felix Kick. Instrumental wirken mit am Marimba/Perkussion Florian Beer, an der Querflöte Lisa-Marie Holzschuh, die große Basstrommel übernimmt Elisabeth Schmidt und die Gitarre Agnes Kramer. Einstudiert hat die „misa campesina“ Agnes Kramer, die Leiterin von Cababana.

An vier Terminen nimmt Cababana die Zuhörer mit auf eine musikalische Reise nach Nicaragua: am Sonntag, 29. Januar, um 10.30 Uhr in St. Wolfgang in Kümmersbruck, am 12. Februar um 9 Uhr in St. Georg Vilseck, am 12. März um 10.30 Uhr in St. Michael in Amberg und am 2. April um 10 Uhr in St. Stephanus in Wackersdorf.

Joseph Wasswa rockt den Hörsaal 13

 

Der Kirchenmusiker aus Uganda baut Brücken zwischen Menschen. Dafür wurde er von der Universität Regensburg ausgezeichnet.

Von Marianne Sperb 13. Dezember 201613:30 Uhr

Prof. Udo Hebel (links) und Dr. Andreas Wendt (rechts) gratulierten Joseph Wasswa zum Preis „Menschen mit Hintergrund 2016“. Foto: el Die Preisträger und die Gratulanten in Hörsaal 13, mit Hauptpreisträger Joseph Wasswa (Dritter von links) Foto: el

Regensburg.Joseph Wasswa, Jahrgang 1985, ging barfuß zur Schule. Der Junge aus Uganda folgte Mandelas Motto: „Bildung ist die mächtigste Waffe, um die Welt zu ändern.“ Heute ist Wasswa Kirchenmusiker und ein Dutzend anderer Dinge, Kulturförderpreisträger und Dirigent zum Beispiel. Und die Welt hat er auch ein wenig verändert: durch vielfältige Projekte, mit denen er Menschen verschiedener Kulturen in Regensburg und in seiner Heimat zusammen- und weiterbringt. Dafür erhielt er am Montag die bundesweit ausgeschriebene Auszeichnung „Menschen mit Hintergrund 2016“ der Universität Regensburg.

„Diese Auszeichnung erfüllt mich mit einem glücklichen Staunen“, sagt der zierliche Mann mit dem großen Herzen und den klaren Zielen, der 2007 nach Regensburg kam, um an der Hochschule für Katholische Kirchenmusik zu studieren. Er spricht sehr bedächtig und ein bisschen bayerisch zur Festgemeinde in Hörsaal 13. Spätestens beim zweiten Song seiner Band Embuutu, einer rhythmisch-pulsierenden Nummer voller Lebensfreude, beginnen die versammelten Exzellenzen, Politiker und Freunde zu klatschen und zu jubeln. Das Wort Hörsaal bekommt an diesem Abend einen neuen Klang. Deutlich wird: Hier ist einer nicht nur angekommen, sondern Mittler und Mittelpunkt geworden.

„Migration muss als Chance begriffen werden.“ Udo Hebel

„Vielfalt ist normal“, sagt die Festrednerin. Sie steht in H 13 für eine zweite außergewöhnliche Integrationsgeschichte. Muhterem Aras wuchs in einem kurdischen Dorf auf, kam als Zwölfjährige nach Deutschland, wurde Steuerberaterin und ist heute Baden-Württembergs Landtagspräsidentin – als Grüne, als Frau, als Migrantin. Drei Voraussetzungen brauche es, um so eine Lebensgeschichte möglich zu machen: Bildungsgerechtigkeit, Integration und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Bewegungen, die gesamtgesellschaftliche Werte anzweifeln, dürften nicht die Deutungshoheit behalten. Denn die Trennlinie verlaufe nicht zwischen Flüchtlingen und Nicht-Flüchtlingen, Muslimen und Nicht-Muslimen, sondern zwischen Demokraten und Nicht-Demokraten.

Universitätspräsident Professor Dr. Udo Hebel erinnert daran, dass jeder dritte Regensburger Migrationshintergrund hat und die Universität internationaler transkultureller Dreh- und Angelpunkt ist. Er würdigt die Preisträger – die Initiative „Berlin in Dialog“ erhält den Förderpreis – als Menschen, die Brücken bauen. Migration muss als Chance begriffen werden, sei die Botschaft der Auszeichnung.

Asala Bader (rechts) und Nassim Mehran von der Initiative „Berlin in Dialog“ an der Humboldt-Universität nahmen den Förderpreis „Menschen mit Hintergrund 2016“ entgegen. Foto: el

‚„Brücken helfen den Strom der Vorurteile zu überwinden.“

Andreas Wendt

15 000 Euro für den Hauptpreis stiftete die BMW Group Werk Regensburg. Werksleiter Dr. Andreas Wendt beruft sich auf 184 Länder, in denen der Konzern vertreten ist, und auf 50 Nationen, die allein die Regensburger Belegschaft repräsentiert. „Brücken helfen, den Strom der Vorurteile zu überwinden“, sagt er. Es hätte viele gute Kandidaten für den Preis gegeben – Joseph Wasswa erhielt sie am Ende für Zuversicht, Entschlossenheit und Ausdauer, für seinen Optimismus und seine Empathie. „Damit sind Sie gesegnet.“