Das Projekt „Welt-Ethos“

Vortrag zur Ausstellungseröffnung

Termin:            Di, 23.10.2018, 19:00 – 21  Uhr

Ort:                   Kloster Ensdorf

Referent:         Johann Bauer, Amberg und Pater Liebenstein

Gebühr:           freiwillige Spende

Hinweis:          Näheres aus der Presse!

Veranstalter:  KEB mit Kloster Ensdorf, EBW, VHSLandkreis,

Damit ein gutes und konstruktives Zusammenleben möglich ist, benötigen alle menschlichen Gemeinschaften eine Basis an Grundwerten, die sie teilen. Das gilt für die Familie, die Schule oder das Wirtschaftsunternehmen genauso wie für die Gesellschaft im Allgemeinen. Heute, in Zeiten des Internets, einer global agierenden Politik und Wirtschaft und zunehmend multikultureller Gesellschaften, braucht es einen Grundkonsens über Werte und Normen, der unabhängig von Kultur, Religion oder Nationalität gilt.

Daraus hat sich das Projekt „Weltethos“ entwickelt. Die Idee eines Weltethos geht zurück auf den Theologen Hans Küng. Bei seinen empirischen Forschungen rund um den Globus stellte er fest, dass allen Weltreligionen und philosophisch-humanistischen Ansätzen bereits grundlegende Werte- und Moralvorstellungen gemeinsam sind. Die Goldene Regel beispielsweise, nach der man sich seinen Mitmenschen gegenüber so verhalten soll, wie man selbst behandelt werden möchte, findet sich in allen Traditionen wieder. Ebenso die Forderung, dass alle Menschen menschlich behandelt werden müssen und Werte wie Gewaltlosigkeit, Gerechtigkeit, Wahrhaftigkeit sowie Partnerschaft von Mann und Frau. Dieser gemeinsame Wertekanon findet seinen Niederschlag auch in einer Wanderausstellung mit 15 Tafeln, die von der Stiftung Weltethos konzipiert und realisiert wurde. Diese Ausstellung, die in der Zeit vom 23.10.-15.11.2018 im Kloster Ensdorf zu besichtigen ist, möchte dazu einladen, die faszinierende Welt der Religionen besser kennen zu lernen und die Bedeutung ihrer ethischen Botschaften in ihrer Relevanz gerade für unsere heutige Gesellschaft besser zu verstehen.

Die Ausstellungseröffnung am 23.10.2018 beginnt mit einem themenbezogenen Gottesdienst in der Hauskapelle und anschließender Ausstellungseinführung im Kreuzgang. Der Gottesdienst wird musikalisch von der Gruppe CABABANA umrahmt.

Begleitveranstaltungen für Gruppen und Schulklassen sind während der Ausstellungszeit geplant. Nähere Infos bei der KEB Amberg-Sulzbach e.V. unter 09621/475520

 

 

Cababana beim Himbisa-Mukama-Konzert

Kümmersbruck

Sängerinnen und Sänger des Kümmersbrucker Ensembles wirken bei den beiden Konzerten im Audimax in Regensburg mit.

Das Projekt Himbisa Mukama wird nun mit zwei weiteren Konzerten in Regensburg fortgeführt. Foto: Laura Gräfenhahn
Das Projekt Himbisa Mukama wird nun mit zwei weiteren Konzerten in Regensburg fortgeführt. Foto: Laura Gräfenhahn

Kümmersbruck.Am Samstag um 19.30 Uhr und am Sonntag um 16 Uhr finden Himbisa-Mukama-Konzerte im Audimax in Regensburg statt. Bereits vor vier Jahren hatte der Kümmersbrucker Chor Cababana am Himbisa-Konzert teilgenommen. Viele erinnern sich an den ausgezeichneten Auftritt im September 2014 in Kümmersbruck. Am 22. Mai 2015 folgte die wunderbare Aufführung in Regensburg. Diese Reihe wird nun fortgeführt.

Eine Handvoll Kümmersbrucker und Amberger nahm jede Woche abends den Weg nach Regensburg auf, um dort zu proben. Alle Beteiligten freuen sich darauf, nun, das Ergebnis zu präsentieren. Mitwirkende sind der Projektchor Himbisa Mukama, die Groove Werkstatt-Trommelgruppe, die IMLS-Kindertanzgruppe und das Symphonieorchester der Uni Regensburg unter Leitung von Universitätsmusikdirektor Arn Goerke. Die Projektleitung hat Joseph Wasswa. Der Reinerlös geht an den Förderverein für Musik und Kultur Uganda. Die IMLS-Kindertanzgruppe reiste mit 25 Kindern und fünf Betreuern extra aus Masaka/Uganda an. Die Kinder wollen zeigen, dass die Spendengelder für „ihre Musikschule“ in Uganda gut angelegt sind. Karten für die Konzerte gibt es über www.okticket.de im Internet oder an Verkaufsstellen wie der Touristinfo Amberg.

Exotik auf dem Burgberg

Heimatverbunden sind die Amberger Alpinisten zweifellos. Doch beim traditionellen DAV-Fest auf der Schweppermannsburg in Pfaffenhofen werden auch Brücken des Vereins nach Uganda und Nepal sichtbar.

Die Alpenvereinsjugend hatte wieder eine Seilrutsche aufgebaut.

(jp) Die Alpinisten der Sektion Amberg des Deutschen Alpenvereins (DAV) feierten bei trockenem Wetter ihr Burgfest auf der Schweppermannsburg in Pfaffenhofen mit zahlreichen Freunden und Bekannten aus dem Umkreis von Amberg und Neumarkt. Zu Beginn des Gottesdienstes begrüßte Vorsitzender und Burgherr Rolf Pfeiffer die Gäste auf der Burgwiese vorm Wiesenkreuz. Der Ruf des Alpenvereins zum Burgfest war nicht ungehört verhallt. Zahlreiche Amberger, Einheimische und Neumarkter machten sich mit dem Bus, dem Auto, dem Rad und zu Fuß auf, um rechtzeitig zu einer „Waldlermesse der besonderen Art“ auf die Schweppermannsburg zu kommen. Pfeiffer dankte den zahlreichen Helfern unter der Leitung von Bernd Schreiner, die die Burg und auch die Verkaufsstände für die Besucher hergerichtet hatten. Auch lobte er die Alpenvereinsjugend, die schon kräftig bei der Vorbereitung des Burgfests mitwirkt. Ferner freute sich Pfeiffer, dass der Direktor der Ensdorfer Salesianer, Pater Christian Liebenstein, den Gottesdienst zelebrierte. Der Rhythmusgruppe Cababana aus Kümmersbruck dankte er ebenfalls.

Nach der musikalischen Einführung durch die Gruppe Cababana, die mit den rund 20 Mitgliedern und den afrikanischen Weisen mit Trommeln, Rasseln, Flöte und Tamburin eine Art Exotik auf den Burgberg zauberte, folgte die Lesung, in der die Gastfreundschaft für Fremde angemahnt wurde, und das Evangelium, das von der Dämonenaustreibung der Tochter einer Fremden, einer „Heidin“, handelte, die an die Wunderkraft Jesu geglaubt hatte.

In seiner Predigt beschrieb Pater Liebenstein die Brücke, die die Gruppe Cababana mit ihrer ugandischen Musik von Europa nach Afrika schlägt. Auch die Alpinisten des Deutschen Alpenvereins hätten durch ihre Leidenschaft des Bergsteigens Brücken von Europa nach Nepal geschlagen. Sie helfen jetzt, dieses durch ein Erdbeben zerstörte Land wieder aufzubauen. Auch hätten sie junge Flüchtlinge mit in ihre Solidargemeinschaft aufgenommen, um ihnen das Leben in der Gemeinschaft näherzubringen. Denn die Liebe zum Nächsten verbinde. Solidarität mit anderen Menschen sei ein kleiner, aber wichtiger Schritt, um die Welt positiv zu verändern.

Nach dem Segen für Wald und Flur durch den Geistlichen zeigten Cababana auf, was für eine tolle Musik in Afrika gemacht wird.

Die Gruppe Cababana umrahmte mit ihren exotischen Rhythmusinstrumenten den Gottesdienst musikalisch.

Im Burginnenhof herrschte ein ständiges Kommen und Gehen.

Cababana singt Bauernmesse auf Spanisch

Musikgruppe tritt am 17. März in Ebermannsdorfer Kirche mit der Misa campesina auf
Die Musikgruppe Cababana gastiert am Samstag, 17. März, in der Bruder-Konrad-Kirche in Ebermannsdorf. Vorgetragen wird dabei die Misa campesina. Bild: exb

Amberg-Sulzbach. Mit der Misa campesina ist es dem Chor Cababana laut einer Pressemitteilung schon mehrfach gelungen, die Besucher zu begeistern. Aufgetreten ist die Gruppe bereits in Amberg (St. Michael und Heilige Dreifaltigkeit), Wackersdorf, Kümmersbruck und Sorghof. Zu hören sind die Musiker mit dieser besonderen Messe demnächst in Ebermannsdorf. Dort werden sie am Samstag, 17. März, um 18 Uhr in der Bruder-Konrad-Kirche auftreten.

Einen Tag später, am Sonntag, 18. März, ist Cababana in Regensburg (Heilige Dreifaltigkeit) zu sehen. Mit dieser Messe feiert die Gruppe ihr 15-jähriges Bestehen.

Bei der Misa campesina handelt es sich um eine Bauernmesse aus Nicaragua, die auf Spanisch gesungen wird. Komponiert wurde dieses Stück von Carlos Mejia Godoy (1975), Chorsatz und Arrangement von Franz Gratzer (1998). Laut Pressemitteilung ist die Rhythmik dieses Werks interessant: Es wechseln sich Dreiviertel- und Sechsachtel-Takt dauernd ab.

Die vielen Solo-Teile meistern die Sänger der Gruppe selbst. Einziger Gastmusiker bei den Auftritten ist Florian Beer an der Marimba. Da in der spanischen Chormusik viel Text verarbeitet ist, ist die Misa campesina durchaus eine Herausforderung für die Mitwirkenden. Für die Gottesdienstbesucher liegen Übersetzungen bereit, damit sie den Text auch verstehen können.

Sänger und Instrumentalisten, die sich Cababana anschließen wollen, können sich über die Homepage (www.cababana.de) oder telefonisch unter 09621/8 46 88 melden.